USD/JPY
Archivierte Analyse vom 5. August 2026, 20:23 Uhr
Zum ersten Mal seit fast drei Jahrzehnten beteiligten sich die USA (über die New York Fed) gemeinsam mit Japan an einer koordinierten Währungsintervention — ein außergewöhnlicher struktureller Wandel, der eine geopolitische Politikdeckel um die 160–164-Zone signalisiert und das Risiko-Rendite-Verhältnis für neue USD-Longs grundlegend verändert.
Eine historische koordinierte Währungsintervention zwischen den USA und Japan hat den Rückgang des USDJPY vom 40-Jahres-Hoch bei 164,00 gestoppt, aber der Kurs bleibt deutlich unter dem 100er-SMA bei 159,85 begrenzt, was die strukturelle Tendenz für weitere Yenstärke aufrechterhält.
Hauptrisiko
Umkehr der gemeinsamen US-Japan-Interventionsstützung
Jede Abschwächung des politischen Willens der USA, den Yen zu stützen — wie eine Trump/Bessent-Politikwende oder eine hawkische Fed-Kehrtwende — könnte einen scharfen USDJPY-Anstieg zurück zum 161,78 200er-SMA und darüber hinaus auslösen.