EUR/USD
Archivierte Analyse vom 24. Juli 2026, 20:22 Uhr
Die EZB-Sitzung im Juli ohne Änderungen mit September-Zinserhöhungssignal war ein "Buy the Rumour, Sell the Fact"-Katalysator — EUR/USD ist nun auf sein Jahrestief von Juni 2026 bei 1.1325 gefallen, und die Bank of America strebt bis Ende Q3 1.12 an.
EUR/USD notiert unter der Marke von 1.1400 und dem EMA200 bei ~1.1434 und ist nach der unveränderlichen Leitzinsentscheidung der EZB mit Signalisierung einer Zinserhöhung im September — eine Bewegung, die bereits von Märkten eingepreist ist — eingebrochen. Das Zinsendifferential Fed-EZB von ~135 Basispunkten bleibt deutlich zugunsten des Dollars.
Hauptrisiko
Neubewertung der EZB-Zinserhöhung im September
Falls die Eurozone-Inflation im August höher als erwartet ausfällt, könnten Märkte die EZB-Zinserhöhungen aggressiv über September hinaus neu bewerten und EUR/USD über die Widerstandsmarke 1.1480 treiben, was zu Liquidationen von Short-Positionen führt.