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EUR/USD

Bärisch

Archivierte Analyse vom 24. Juli 2026, 05:21 Uhr

Die EZB hielt die Zinssätze gestern (23. Juli) bei 2,40% und signalisierte eine mögliche Zinserhöhung im September — aber mit der Fed, die bei 3,75% verankert ist, und Fed-Chef Warsh, der erklärt, dass die Inflation immer noch "zu hoch" ist, hält die 135-Basispunkt-Zinsdifferential den strukturellen Druck auf EUR/USD aufrecht; der heutige Eurozone Flash PMI ist der nächste entscheidende Katalysator.

EUR/USD ist von dem Hoch von 1.1915 aus dem Jahr 2026 stark zurückgegangen und notiert nun unter dem EMA65 und EMA200 bei ~1.1434, wobei Bank of America bis Ende Q3 auf 1.12 abzielt, angetrieben durch eine 150-Basispunkt-Zinsdifferential zwischen Fed und EZB, die den Dollar begünstigt.

Hauptrisiko

Wiedereinführung permanenter Trump-Zölle

Die Trump-Administration wird in Kürze permanente neue Zölle einführen, die die vom Obersten Gerichtshof verworfenen vorübergehenden Zölle ersetzen, was die Dollar-Fluchtgelder wieder anheizen und EUR/USD zurück zur Unterstützung bei 1.1280 drücken würde.

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