EUR/USD
Archivierte Analyse vom 23. Juli 2026, 20:36 Uhr
Die heutige Pressekonferenz der EZB bestätigte einen Leitzinsstopp bei 2,25% mit abwartender Haltung, womit der kurzfristige Euro-Katalysator entfällt, während die Fed bei 3,75% verbleibt — das Zins-Differenzial hält den strukturellen Druck auf EUR/USD nach unten aufrecht.
EUR/USD ist von seinem Hoch von 1.1915 im Jahr 2026 zurückgegangen und notiert unter der EMA65 und EMA200 bei ~1.1450. Die Bank of America zielt auf 1.12 bis Ende Q3 ab, getrieben durch die Zins-Divergenz zwischen Fed und EZB sowie eine Dollarhausse aufgrund geopolitischer Ölrisiken.
Hauptrisiko
Trump-Wiedereinführung dauerhafter Zölle
Die Trump-Administration wird voraussichtlich in dieser Woche permanente neue Zölle einführen, die temporäre Strafmaßnahmen ersetzen. Dies wäre ein direkter Dollar-positiver Schock, der den Bruch unter das Juni-Tief von 1.1325 beschleunigen könnte.