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EUR/USD

Neutral

Archivierte Analyse vom 4. August 2026, 05:23 Uhr

Der EUR ist eingekeilt zwischen einer hawkischen EZB-Neubewertung (Septembererhöhung ~80% eingepreist) und einem weiterhin breiten Zinsdiferential von 175 Basispunkten zwischen USA und Eurozone, das strukturell den Dollar begünstigt – ein klarer Richtungstrend erfordert entweder eine Fed-Kehrtwende oder eine überraschende EZB-Erhöhung.

EUR/USD konsolidiert knapp unterhalb der Schlüsselresistenzzone 1.1535–1.1516, nachdem das höchste Niveau seit dem 16. Juni erreicht wurde. Das Zinsdiferential (Fed bei 3,75% gegenüber EZB bei 2,00%) begrenzt weitere EUR-Aufwertungen.

Hauptrisiko

Hawkische Fed-Neupivotierung aufgrund von 3 FOMC-Dissensen

Drei FOMC-Mitglieder stimmten in der letzten Sitzung für eine Zinserhöhung; jede weitere hawkische Fed-Rhetorik oder starke US-Daten könnten die USD-Stärke wieder anheizen und EUR/USD unter die vorherige Unterstützung bei 1.1450 drücken.

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