EUR/USD
Archivierte Analyse vom 3. August 2026, 05:23 Uhr
Mit der EZB, die erstmals seit 2023 die Zinsen erhöht, und der Fed, die hält, aber mit drei Gegenstimmen für eine Erhöhung, lehnen sich beide Notenbanken nun gleichzeitig in Richtung Zinserhöhung — was den Divergenz-Handel beendet und EUR/USD in einer Range von 1,13–1,21 eingesperrt hält.
EUR/USD hält sich knapp über der kritischen Marke von 1,1500 und dem Swing-High vom 16. Juni, wobei sowohl die Fed als auch die EZB nun in parallelem Zins-Erhöhungsmodus agieren — wodurch das typischerweise notwendige Zinsdivergenz-Signal für eine nachhaltige Trendbewegung entfällt.
Hauptrisiko
Fed-Zinserhöhung im September wird neu bewertet (65% Wahrscheinlichkeit eingepreist)
Falls die US-Arbeitsmarkt- oder Inflationsdaten im August überraschend stark ausfallen, werden die Märkte aggressiv eine Fed-Zinserhöhung im September einpreisen, den USD stärken und EUR/USD möglicherweise unter die Schlüsselunterstützung von 1,1400 drücken.