DAX 40
Archivierte Analyse vom 28. Juli 2026, 05:18 Uhr
Der DAX befindet sich in einer Erholungsrally vom Ausverkauf durch den US-Iran-Konflikt, wobei das Allzeit-Intraday-Hoch von 25.900 (6. Juli) als primäres Bullenziel fungiert – doch die überraschende Leitzinsbeibehalte der EZB am 23. Juli und erhöhte Ölpreise nahe 81 Dollar bleiben die zwei Hürden für einen neuen Ausbruch.
Der DAX hat sich von dem Post-EZB-Haltungs-Tief bei 24.832 wieder über 25.400 erholt, das psychologische Niveau von 25.000 zurückerobert und nähert sich dem kritischen Schluss der vorherigen Sitzung von 25.464 (Schwung vom 7. Juli), was darauf hindeutet, dass die Käufer über dem 50er-MA nahe 24.600 die Kontrolle behalten.
Hauptrisiko
EZB-Politikwende — Zinserhöhungsrisiko bei dauerhaft erhöhten Ölpreisen
Der Analyst Robert Greil von Merck Finck warnte, dass die EZB eine zweite Zinserhöhung 2026 kaum vermeiden kann, wenn die Ölpreise weiter steigen, was DAX-Aktien von den aktuellen Niveaus nahe 25.443 erheblich umpreisen würde.