DAX 40
Archivierte Analyse vom 20. Juli 2026, 20:20 Uhr
Der DAX ist zwischen einer strukturellen Obergrenze beim Juli-Allzeithoch von 25.900 und einem sich verschlechternden makroökonomischen Umfeld mit stark steigenden Ölpreisen aufgrund des US-Iran-Konflikts eingeklemmt, was eine nachhaltige Rückkehr zu Rekordständen ohne ein geopolitisches Deeskalationssignal unwahrscheinlich macht.
Der DAX hat über 1.200 Punkte von seinem Allzeithoch von 25.900,10 (6. Juli) in drei aufeinanderfolgenden Handelstagen verloren und notiert nun unter dem 50-Tage-EMA bei etwa 24.830, wobei die Eskalation im Nahen Osten und Unsicherheit in der EZB-Politik den technischen Zusammenbruch verschärfen.
Hauptrisiko
Eskalation des US-Iran-Konflikts im Golf
Neue US-Drohungen einer Marineblockade iranischer Häfen und Gebührenvorschläge von 20 % für die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz treiben Öl über 83 USD/Barrel, was die Gefahr einer Rückkehr der Inflation in der Eurozone birgt und die EZB zwingen könnte, die Zinsen länger als von den Märkten erwartet bei 2,25 % zu halten und zinsempfindliche DAX-Sektoren unter Druck zu setzen.